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Sensei Shinken Taira lehrte sein ganzes Wissen dem späteren Meister Motokatsu Inoue, welcher sein höchster direkter Schüler war. Dieser unterwies seinen Sohn Kisho Inoue in der Kampfkunst. Sensei Kisho Inoue ist heute der Präsident der japanischen Dachorganisation Ryu Kyu Kobujutsu Hozon Shinko Kai. Im Kobujutsu werden 8 Waffen unterrichtet. Die Handhabung steht in direkter Verbindung zu den waffenlosen Techniken des Karate. So sind z.B. in den Sai-Techniken Shuto Uke und Shuto Uchi und in den Tonfa-Techniken Uraken Uchi und Empi Uchi erkennbar. Entgegen der allgemeinen Auffassung, die Kobujutsu-Waffen hätten ihren Ursprung in landwirtschaftlichen Geräten, gibt es historische Aufzeichnungen, welche die Existenz bereits im alten China als Waffen und nicht als Hacke oder Dreschflegel dokumentieren. Durch politische Veränderungen in China kam es auch zur Verschiebung der Handelswege zwischen China und Japan. Dadurch gelangten viele Mönche, Siedler, Gelehrte und Offiziere auf die Ryu Kyu Inseln des heutigen Japan und mit ihnen viele verschiedene Einflüsse. Diese waren ursächlich für die noch heute bekannten unterschiedlichen Kampfkunststile. Da die Bevölkerung der Ryu Kyu Inseln über Jahrhunderte mit Gewalt regiert wurde und jeglicher Waffenbesitzt verboten war, kam es zur Entwicklung dessen, was heute noch als Ryu Kyu Kobujutsu bekannt ist.
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